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„Testfläche in der Liststraße …“

6 m x 8 m x 0,010 m – Die ultradünne Herausforderung

„Wenn schon, denn schon“ sagten sich die Spezialisten der ARCOVER und verwandelten einen Teil ihres Vertriebsbüros in Düsseldorf in eine große Testfläche. Mit verblüffendem Erfolg.


Eigentlich hätte es den Verantwortlichen der ARCOVER  gar nicht „oll“, also marode und hinfällig genug sein können, um die Sanierung eines maroden Untergrundes zu demonstrieren. So aber begnügten sie sich mit dem vorhandenen, einem nicht mehr zeitgemäß aussehenden Untergrund.



Die Rede ist vom Boden der Lagerhalle, der zum "warmen" Untergrund des Büros umgewidmet werden sollte.
Der Hallenboden war bereichsweise völlig ungeeignet, nämlich optisch sehr unattraktiv und mit verschiedenen Höhen auch ausgesprochen uneben . Da es sich aber um ein gemietetes Objekt handelt, konnte man die so unansehnlichen Fliesen nicht ohne weiteres entfernen. Außerdem sollte der naturgemäß ohne Dämmung verlegte Beton eine Entkoppelung mit Kälte isolierender Eigenschaft erhalten.



Hinzu kam, dass ARCOVER eine Demonstrationsfläche brauchte, um Besuchern (und auch sich selbst) zu beweisen, was ein vernünftiges und dabei äußerst wirtschaftliches TaB-System* zu leisten imstande ist.

Die Maße des Raumes (6 m x 8 m) und Höhenunterschiede von bis zu 15 mm ließen ihn neben einigen anderen Eigenschaften als geradezu prädestiniert für einen „Selbstversuch“ erscheinen.

Der vorhandene Untergrund war unansehnlich, musste aber unversehrt bleiben. Immerhin handelte es sich um ein gemietetes Objekt. Deshalb und wegen der erwünschten Minimal-Wärmedämmung musste ein Verbund des Spachtels zum Unterboden auf alle Fälle unterbleiben.



Es bot sich daher an, zur Entkoppelung eine (weiche) Trittschallmatte zu verwenden, um die Biege- und Zugeigenschaften eines textil armierten Bodenausgleichs darzulegen. Und zum anderen die Gebrauchstauglichkeit einer armierten Spachtelmasse in Bezug auf Stuhlrollen, Rissfreiheit etc. unter Beweis zu stellen.

Des weiteren sollte und konnte auch die Attraktivität einer ganz normalen, mit Pigmenten gestalteten Sichtfläche aus Spachtelmasse aufgezeigt werden.

Von besonderem Interesse war jedoch, ob eine derart „große“ entkoppelt verlegten Fläche von immerhin knapp 50 m2 „schüsseln“ würde. Die bisherigen, ausschließlich positiven Erfahrungen lagen für die gewählte Vorgehensweise nur für großformatige Platten in den Abmessungen von 2 m x 1,5 m vor.

Vorgehensweise

Zunächst wurde die 8 mm dünne Trittschallmatte vollflächig im gesamten Raum verlegt und mit Klebeband aneinander fixiert, um ein Eindringen des Spachtels zwischen die Bahnen zu verhindern.



• Auf der Trittschallmatte wurde dann zunächst das „POWER-STREAM“ -Gelege ausgerollt. Darauf kam dann die ARCS-Matte „SILVER“ mit einem Flächengewicht von 120g/ m2. Danach ging es ans Anrühren des Spachtels.



• Beim Aufmischen des Spachtels wurden dem Wasser bereits Pigmente zugegeben, die alkaliresistenten „HLP“ Fasern wurden der fertig angerührten Masse bei Abschluss der Reifezeit aus Portionsbeuteln beigefügt und innerhalb weniger Sekunden eingerührt.

 

 

Während zwei (ungeübte) Mitarbeiter nacheinander 20 Sack Spachtel mit vorportionierten Pigmenten und AR-Fasern anrührten, belegte der Dritte, ein ausgewiesener Fachmann für Gestaltung, innerhalb einer guten Stunde ausschließlich die vorbereitete Fläche.



Bei dieser manuellen Vorgehensweise gab er der Fläche ein sehr prägnantes, unregelmäßig marmoriertes Design.



Dabei kam ihm zugute, dass der Spachtel  ein gutes Fließverhalten aufwies und – trotz der additiv zugegebenen AR-Faserverstärkung und Pigmente – dabei auch exakt die vom Hersteller vorgeschriebene Wassermenge beibehalten wurde.


Der selbstnivellierende Bodenausgleich wurde auf der zuvor ausgerollten ARCOVER „SILVER“ -Armierungsmatte aus 50 mm langen, mit einem löslichen Binder fixierten AR-Fasern gegossen, mit dem Glätter verteilt, sowie mit einer Stachelwalze entlüftet und nivelliert. In die vorgelegte frische Spachtelmasse wurde die Gestaltung durch eine manuelle Gießtechnik eingebracht.



Am darauf folgenden Tag wurde der Boden angeschliffen und mit einer matten Versiegelung auf Polymerbasis versehen.



Seitdem ist der Boden der ganz normalen täglichen Nutzung ausgesetzt. Das Resultat übertrifft die Erwartungen der Nutzer und beeindruckt auch immer wieder die Bodenleger, die sich hier in der Liststraße informieren und beraten lassen.



Besonders beeindruckt aber sind Fachbesucher von dem geringen Aufwand, den niedrigen Materialkosten des TaB-Systems ( in diesem Fall 19,32€ / m2) für die Trittschallmatte zur Entkoppelung, dem verstärkenden Gelege, der Armierungsmatte SILVER, den HLP Kurzfasern, Pigmenten, Versiegelung, Sockelleisten
und der Tatsache, dass auch jetzt – inzwischen Jahre später – noch immer keine Risse zu erkennen sind. (ARCOVER ist sich sicher, dass das auch noch in vielen Jahren so sein wird).



Und das, obwohl auf einem sehr weichen, immerhin nur 8 mm dicken Schaumstoff verlegt wurde:

Auch das befürchtete „Schüsseln“, dass bei entkoppelten Spachtelmassen sehr häufig auftritt, wenn sie auf größerer Fläche verlegt werden, ist bis heute ausgeblieben. Dabei muss man sich erinnern: Die Schichtdicke des textilarmierten Spachtels beträgt durchschnittlich gerade mal 10 (zehn!) Millimeter. Und das bei einer Fläche von 8 m x 6 m! Es ist alles eben, rissfrei flach und... glatt gegangen.



Nicht zu vergessen sind die jeweils 2,5 m langen Sockelleisten, die während der Maßnahme in einer von ARCOVER hergestellten Gieß-Form aus Silikon dann auch sofort im gleichen Design -innerhalb weniger Minuten- aus der Spachtelmasse hergestellt wurden.


Eine ultrastarke Herausforderung hat eine ultradünne Antwort erhalten.



Astro Küchenstudio in Oberhausen....

Astro Küchenstudio in Oberhausen....


Die Firma Albrecht erhielt den Zuschlag…


Gießtechnik aus Silikon…

 


PCI-Spachtel
PERIPLAN EXTRA

 


 


Weitere Bilder zum Objekt:



Ein mit „HLP“ AR-FASERN verstärkter Spachtel wurde in einer Stärke von 6 -



20 mm auf der zuvor ausgerollten
Cem-FIL „SILVER“ ARC-Matte
vergossen, kurz mit einer Stachelwalze entlüftet und nivelliert.



Mittels einer speziellen Gestaltungstechnik des Verarbeiters



wurde die Oberfläche mit einer prägnanten Struktur versehen.



ARCOVER Vertriebsbüro

 


 

 

mit Werner Heuser!






 


 



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