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Objektreportage Gesundheitsamt / Wuppertal




Untergrund:
maroder, von Rissen durchzogener, sehr weicher, teilweise abgelöster Estrich mit PVAc-Schicht und Kleberresten.



Das Objekt:
Das vorliegende Gutachten eines Sachverständigen führte zur Sanierung folgende Vorschläge aus:



(Blatt 7) Welche Sanierung ist möglich?
"Unter Berücksichtigung der DIN 18353 sowie der DIN 18365 ist die Sanierung der vorhandenen Fußbodenkonstruktion nicht möglich.



Die Unterbodenschicht oberhalb der Stahlträger-Betondeckenkonstruktion müsste entfernt werden und durch eine neue DIN gerechte Unterbodenkonstruktion zur Aufnahme von Bodenbelägen wieder hergestellt werden.



Nur dann ist es für den Bodenleger möglich im Rahmen der Gewährleistung für die gesamte Fußbodenkonstruktion einen neuen Bodenbelag aufzubringen.



Eine weitere Möglichkeit ist die Aufbringung einer selbsttragenden neuen Unterbodenschicht auf den vorhandenen Altflächen. Diese Unterbodenschicht kann bestehen z.B. aus einem Gussasphaltestrich oder einem Kalziumsulphatestrich oder einer Trockenestrichkonstruktion.



Vorraussetzung hierfür ist jedoch, dass die Deckenkonstruktion diese Gewichtsmehrbelastung aufnehmen kann.



Weiterhin sind Anschlusspunkte an andere Bauteile zu berücksichtigen. (Blatt 8) Da von Seiten des Auftraggebers eine Fußbodenkonstruktion ähnlich dem bis zur Sanierung vorhandenen Linoleumbelag gewünscht wird, ist folgendes zu berücksichtigen:



Das Risiko der Ablösung der alten vorhandenen Kunstharzbeschichtung von der Estrichglättschicht bleibt beim Auftraggeber.

Das Risiko einer Rissbildung sowie Einbrüchen in der alten Estrichkonstruktion bleibt beim Auftraggeber.

Ein geeigneter Aufbau der gewählten Untergrundvorbehandlung durch Haftvorstriche und Spachtelmassen ist mittels Probeverlegungen auszuwählen.



Der gewählte Sanierungsaufbau ab Oberfläche der vorhandenen Beschichtung bis Oberkante des neu verlegten Synthesekautschukbelages ist unbedingt mit einem Hilfsstoffhersteller der benötigten Materialien abzustimmen.

Für den gewählten Sanierungsaufbau ab Oberfläche vorhandener Beschichtung muss der Hilfsstofflieferant eine Gewährleistung übernehmen.

Unabhängig von der gewählten Art der Hilfsstoffe für die Untergrund vorbehandlung ist der verbliebene Klebstoff von der alten Linoleumverlegung vollständig von der Kunstharzbeschichtung zu entfernen. Die Kunstharzbeschichtung ist ebenfalls an der Oberfläche durch intensives Schleifen mit einer Parkettschleifmaschine oder durch Kugelstrahlen vorzubereiten. Eine griffige feste Oberfläche ist Voraussetzung zur Aufnahme geeigneter Haftgrundierungen.

Die lose Kunstharzbeschichtung ist von der zementären Glättschicht vollständig zu entfernen. Bei Teilbereichsabspaltungen sind Trennschnitte in der Kunstharzbeschichtung anzubringen."

Die Aufgabe:
Wie vom Sachverständigen beschrieben, wäre eigentlich nur ein ( für den Auftraggeber zu teurer ) komplett neuer Estrichaufbau in Frage gekommen.

Die Alternative:
Eine selbsttragende, dünne AR-Glasfaserbetonschicht mit einer Matrix aus handelsüblicher Spachtelmasse!

Bei platzierter und ausreichend dosierter Zugabe statisch wirksamer ARCOVER Fasern aus AR-Glas erhalten auch handelsübliche Spachtelmassen eine wesentlich höhere Zug- und Biegezugfestigkeit, eine erheblich größere Duktilität und ein enorm steigendes Arbeitsvermögen.

Das Schwinden wird reduziert, dynamische und mechanische Belastungen aus Lasteintragung und Spannungsüberhöhungen werden absorbiert.

Die Ausführung:


Der vorhandene Linoleumbelag wurde herausgenommen, Kleber und lose PVAc-Flächen ohne Verbund wurden entfernt. Weil auf dem mürben und weichen Untergrund ein Kugelstrahlen nicht möglich war, wurden die Flächen abgeschliffen, mit Thomsit R 758 grundiert, Risse ( 600 m²) verharzt, abgesandet und sorgfältig gereinigt.

Auf diese vorbereiteten Flächen wurde die ARCOVER-Matte "SILVER" ausgerollt und lose verlegt.

Die Anti-Crack™ Sa-nierungsmatte "SILVER" wird von der Spachtelmasse völlig eingebunden, weil der lösliche Binder die Fasern nach der Benetzung durch den Spachtel freigibt und diese einen innigen Haftverbund zum Mörtel eingehen. Die AR-Fasern schwimmen nicht auf und wirken exakt im Grenzflächenbereich der Spachtelmasse zum Untergrund.

Der Spachtel wurde angerührt, nach entsprechender Reifezeit kurz aufgemischt und auf die lose verlegten Fasersanierungsmatten verteilt. Nach dem Verlaufen wurde mit einer Stachelwalze entlüftet und fertig.

Verarbeitung:

Die mit ARCOVER AR-Fasern zu vergütenden Spachtel benötigen keine hohe Kunststoffvergütung und weisen auch mit eingemischten "HLP" AR-Fasern normale, d.h. sehr gute Ver- und Bearbeitungseigenschaften auf. Der Spachtel ist gewohnt fließfähig, entmischt nicht und nivelliert sich wie üblich.

Es stehen keine Fasern heraus, das Anschleifen zur Aufnahme des Klebers ist problemlos, es ist kein Schmieren oder Zusetzen der Scheibe zu beobachten. Die Flächen sind planeben und glatt.


Resümee:

Die Baustelle ist jedoch mit einwandfreien, festen, trag- und haftfähigen, also stabilen Unterböden versehen, wie wir in über 2 Monaten während der gesamten Bauphase beobachten konnten.

Es wurden bei sämtlichen Flächen keine Risse festgestellt, auch nicht in den Übergängen von den Fluren zu den Zimmern.

Sollten Sie weitere Informationen über dieses Objekt und / oder der Sanierung mit alkaliresistenten ARCOVER Verstärkungsprodukten wünschen, rufen Sie uns doch an!

Arcover.....

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