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Attraktiver Sicht- und Nutzbelag bei „ligne roset“ im Stilwerk Berlin


Das Objekt:
Bei den "ligne roset" Studios handelt es sich um repräsentative Verkaufsräume, die gemäß ihrer hochwertigen Wohnaccessoires eine außergewöhnliche Gestaltung aufweisen. Dabei wird auch dem Boden eine "tragende" Rolle beigemessen.

Die Aufgabe:
In diesem Objekt fand der Bodenleger einen Estrich/ Betonboden vor, der von Kabelkanälen zur Stromversorgung der später überall im Raum aufgestellten Stehlampen durchzogen war.

Das Raster
der 2 x 2 m großen Felder wich meist von diesen mit Abdeckungen versehenen Kabelkanälen ab, ein rissfreier Untergrund, der nicht von einem Oberboden belegt sein wird, war jedoch unabdingbare Voraussetzung.

Diese Besonderheit,
dass der vom Verleger gestaltete Bodenausgleich zum Abschluss lediglich mit einer durchsichtigen Versiegelung versehen wird, gestattete keine Kompromisse an die Auswahl der Verlegewerkstoffe.

Der zur Gestaltung mit Pigmenten
modifizierte und durch HLP-Fasern verstärkte Spachtel wurde nach dem Verteilen mit einer besonderen Technik des Verlegers an der Oberfläche mit Farbverläufen versehen, die eine "lebendige" Intensität im strengen Raster der mit Schienen begrenzten Felder vermitteln sollen.

Im Zusammenspiel
mit dem einfallenden Licht der großen Fensterfront und den zahllos im Raum verteilten Lichtquellen unterstreicht die Natürlichkeit des Belages das Ambiente der Ausstellung.

Der verwendete Bodenausgleich
"Thomsit DX " von Henkel Bautechnik wurde wegen seiner Wasserdampf- Diffusionseigenschaften und der Saugfähigkeit der später aufzutragenden Versiegelung gewählt.

Ein weiterer Grund
für die Wahl dieser handelsüblichen Spachtelmasse ist das einfache Anschleifen, das bei derartig großen Flächen mit elastischeren, aber hoch vergüteten Produkten relativ aufwendig ist.

Dem Reißen
der grundsätzlich spröden Spachtelmassen begegnet der ausführende Verleger in seinen Objekten seit geraumer Zeit mit alkaliresistenten Produkten: HLP-Kurzfasern, die dem Spachtel bereits beim Mischen zugegeben werden und weder das Mischen erschweren, noch das Fließverhalten des aufgerührten Spachtels beeinträchtigen. Eine rundum praktikable und effektive Lösung mit interessanten wirtschaftlichen Aspekten, wenn man preiswerte Spachtel zu äußerst hochwertigen Produkten preiswert vergüten will.


Den im Grenzflächenbereich
des Untergrundes und der unteren Spachtelmassenschicht besonders effektiven ACS-Matten aus AR-Glasfasern, sie werden vor dem Verlegen der Ausgleichsschicht auf den grundierten und abgelüfteten Bereichen lose ausgerollt und nach dem Verteilen des Spachtels mit einer Stachelwalze nachgerollt.

In besonders problematischen Fällen
wie z.B. den in diesem Objektvorhandenen Kabelkanälen werden textile Bewehrungen aus unidirektionalen AR-Glasfaser Gelegen in der Regel quer zur voraussichtlich erwarteten Spannungsrichtung verlegt.

Der große Vorteil
beider Verwendung dieser integralen oder, bei Flächenbewehrungen filamentisierenden, Spezialfasern liegt in erster Linie darin, dass die Verarbeitung der Spachtelmassen in keiner Weise beeinträchtigt wird.

Es fällt kein vermehrter Zeit- und Arbeitsaufwand an, die Flächen sind im Ergebnis völlig glatt und eben. Aufschwimmende oder herausstehende Fasern sind nicht zu beobachten.

Alle textilen Bewehrungsprodukte aus AR-Glas bestehen aus bauaufsichtlich zugelassenen Verstärkungsfasern zum Einsatz in zementgebundenen Baustoffen, sie korrodieren und rosten nicht und werden wegen ihrer microarmierenden Eigenschaften seit Jahrzehnten zur Herstellung dünner Bauteile aus Beton als statisch wirksame Bewehrung weltweit eingesetzt und geschätzt.

Speziell für den Anwendungsbereich der Boden- und Ausgleichsspachtel wurden leicht verarbeitbare und effektiv zu verlegende Produkte aus AR-Fasern entwickelt, die dem Bodenleger auch bei schwierigen Problemstellungen eine Lösung bieten.

Die Ausführung:
Zunächst wurde der Untergrund sorgfältig vorbereitet und mit einer Haftbrücke versehen. Nach dem Abtrocknen wurden die ACS-Matten aus 50 mm langen, mit einem löslichen Binder fixierten AR-Fasern ausgerollt und leicht überlappend verlegt. Im Anschluss wurden die Schienen zum Abgrenzen der Raster ausgerichtet und befestigt.

Besonders auffällige Problemzonen, insbesondere bei der Überdeckung der Kabelkanäle, wurden zudem mit etwa 50 cm langen, unidirektional ausgerichteten Gelegen "Power Stream" belegt, um ein Reißen der Flächen an diesen gefährdeten Stellen völlig auszuschließen.



Jeder einzelne Strang dieses Geleges weist im Abstand von 2 cm jeweils eine Zugfestigkeit von ca. 100 kg auf. Der innige Verbund dieser textilen Bewehrung zur Spachtelmasse verhindert selbst bei "beweglichen Untergründen" Risse und überbrückt auftretende Spannungen.

Die außergewöhnliche Gestaltung
erlaubte in diesem Objekt nicht den Einsatz der üblicherweise einzusetzenden Stachelwalze, gleichwohl wurde eine faserfreie, glatte Oberfläche erzielt.


Nach dem vollständigen Verlegen wurden die Schienen der einzelnen Felder sauber freigeschliffen und der Boden mit einer Spezialversiegelung versehen.

Wegen der qualitativ und gestalterisch beeindruckenden Realisierung der technisch anspruchsvollen Bodenverlegung werden dem ausführenden Betrieb auch weiterhin Objekte des Auftraggebers in "Stilwerk" Standorten in anderen Städten übertragen.


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