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        COMPOUND II



DURAPACT-MATRIX COMPOUND II ...

 

Gebrauchsfertiges Matrix-Compound für textil armierten Beton. Zur Herstellung dauerhaft beständiger Betonelemente. Nur Bindemittelpulver zugeben, aufrühren und Armierungsfasern einmischen


ANWENDUNGSBEREICHE

Leichte, langlebige und millimeterdünne Fertigteile, attraktive Fassaden mit geringem Gewicht, funktionale Bauteile hoher Festigkeit, permanente Schalungen mit perfekter Oberflächengüte oder dekorative Gegenstände, Skulpturen, Kulissen, Wellplatten oder ebene Tafeln in hoher Qualität. Es gibt kaum einen Anwendungsbereich, bei dem textil verstärkter Beton oder Glasfaserbeton das gewünschte Anforderungsprofil nicht erfüllen kann.

Filigrane Elemente aus Beton oder zementgebundenen Bindemittelsystemen können bei geringen Querschnitten im Zentimeterbereich - oft weniger als 2 cm - in der Regel nicht, bzw. nicht dauerhaft wirksam mit einer Stahlarmierung verstärkt werden. Die niedrig alkalische DuraPact-Matrix im Verbund mit hoch modularen textilen Armierungsfasern aus Carbon, AR-Glas oder synthetischen Faserfilamenten erfüllt jedoch bei dünnwandigen und leichtgewichtigen Konstruktionen gleichwohl alle wesentlichen Anforderungen hinsichtlich festigkeitsrelevanter Eigenschaften an dauerhaft beständige Bauelemente.

Kombiniert mit korrosions- und alkalibeständigen Armierungsfasern zur Herstellung langzeitbeständiger, schlanker und leichter Elemente aus textil armiertem Beton mit hoher Festigkeit wird die DuraPact-Matrix seit über 20 Jahren in der Praxis als das dauerhafte Matrixsystem für textil bewehrten Beton verwendet.

Dieses vielseitige und leicht verarbeitbare Bindemittelsystem, dass neben Spezialzement und Feinstzuschlägen auch genau aufeinander abgestimmte Zusatzmittel enthält, ist wegen seiner großzügig eingestellten Verarbeitungszeit für unterschiedlichste Herstellungsverfahren geeignet.

Ob im vorbeugenden Brandschutz oder bei anhaltend hohen mechanischen und dynamischen Lasten, in Kombination mit textilen Armierungsfasern aus AR-Glas weist die DuraPact-Matrix gegenüber einem üblichem Beton völlig andere Eigenschaften bezüglich Biegezug- und Zugfestigkeiten auf, die mehrfach höher ausfallen.

Die DuraPact-Matrix gilt als erste Wahl für robuste, widerstandsfähige, hoch belastbare und witterungsbeständige Bauteile aus textil armiertem Faserbeton.


EIGENSCHAFTEN

Die Verwendung des gebrauchsfertigen und mit korrosionsbeständigen Armierungsfasern zu kombinierenden Matrix-COMPOUNDS ermöglicht es auf sichere und wirtschaftliche Weise, ausgesprochen dünne Bauteile mit hoher Qualität zu produzieren.

Die hochfesten Armierungsfasern, eingebettet in der nur mit den beiden Komponenten Compound & Bindemittelpulver anzurührenden Mischung, führen nach vollständigem Abbinden und obligatorischer Nachbehandlung zu wesentlichen Steigerungen der Zug- und Biegezugfestigkeiten des Feinbetons mit dichten, abriebfesten Oberflächen.

Im Hinblick auf unterschiedliche Verarbeitungsverfahren und Einarbeitung weiterer Flächenarmierungen ist das Matrix-Compound für eine ausreichend lange Verarbeitungszeit voreingestellt.
Das Eigenschaftsprofil hinsichtlich Schlagzähigkeit, Zug- und Biegezugfestigkeit wird maßgeblich durch die dem Compound bereits zudosierten Kurzfasern erzielt.

Der Armierungsanteil von 1% kann durch eine weitere, additive Faserzugabe bis zu maximal 3 M.-% erhöht werden.
Sollten höhere Armierungsanteile gefordert werden, sind diese durch das Einbetten flächiger Faserarmierungen vorzunehmen. Dies steigert die Festigkeitseigenschaften bei stark reduziertem Materialquerschnitt und –bedarf in beachtlichem Umfang.

Zusätzlich verlegte, flächige Faserarmierungen aus Geweben, Gelegen und ARCS-Matten, entsprechend den zu erwarteten Belastungen platziert und orientiert angeordnet, optimieren die ohnehin außerordentlichen Festigkeiten.

Faserarmierte Elemente einer mit alkaliresistenter Flächenbewehrung laminierten Durapact-Matrix verhalten sich ausgesprochen unempfindlich gegen Regen, Schnee und Hagelschlag und weisen eine hervorragende Frost-/Taubeständigkeit auf, sie sind erstaunlich schlagfest, duktil, nahezu elastisch und dennoch steif wie ein Brett und hart wie Stein.
Bei empfohlener Zusammensetzung und Dosierung der aufbereiteten DuraPact-Matrix entsprechen die daraus hergestellten textil armierten Elemente und Bauteile wegen der ausschließlichen Verwendung mineralischer Komponenten der Feuerwiderstandsklasse A 1 gemäß DIN 4102.


VERARBEITUNG

Als Modelliermasse eignet sich die Durapact-Matrix zum Spachteln und Laminieren im Handauflegeverfahren, sie kann, insbesondere bei größeren Mengen und an vertikalen Flächen auch mit praktischen Pump- und Fördersystemen oder mit passender Spritztechnik auf einen geeigneten Untergrund gebracht werden.

Die zur Festigkeit und Stabilität In die frisch applizierte Masse einzubettenden alkaliresistenten Armierungen aus Gewebe, Gelege oder Fasermatten werden mit einem Kompaktierroller vollkommen eingearbeitet und verdichtet.

Bei der Verarbeitung in Produktionsformen ist unbedingt darauf zu achten, dass bei Zwängungen und Hinterschneidungen elastische Formen, z. B. aus Silikon oder Polyurethan, zum Einsatz kommen, die eine unkomplizierte und beschädigungsfreie Entformung der zu einem starren und stabilen Element erhärteten Masse ermöglichen.

Mischen des DuraPact Matrix-Compound II
Pastöse Komponente A in ein Rührgefäß vorlegen und die Trockenpulver-Komponente B im vorgeschriebenen Verhältnis 1 : 1 zugeben. Mit einem schnell drehenden Rührstab (> 600 U/min.) mischen, so dass ein Beton in „cremiger“ Konsistenz aufbereitet wird. Zum Ende des Mischvorgangs die mitgelieferten Armierungsfasern in ausreichender Dosierung zufügen und zügig in der Masse verteilen.


Kontinuierliches Mischen

Für die Verarbeitung in kontinuierlichen Misch- und Spritzverfahren müssen die gerätespezifischen Kalibrierungsvorschriften beachtet werden.

Laminieren, Spachteln, Modellieren

Homogen angerührtes, gel- oder cremeartiges Material innerhalb der etwa 30-60minütigen Topfzeit auf den -ggf. mit Trennmittel- vorbereiteten Untergrund applizieren und mit Hand, Pinsel, Spachtel, Rakel oder anderen Arbeitsmitteln verteilen.

Textile Verstärkungsstrukturen, z. B. ARCS-Matten, AR-Gewebe, AR-Gelege oder AR-Gewirke etc. auflegen und mit der Hand oder einem geeignetem Werkzeug, z.B. einem flexiblen Kompaktierroller „einschlämmen“ und verdichten, so dass alle Armierungsfasern gründlich eingearbeitet und völlig benetzt sind. Bei filigranen Laminaten ggf. überschüssige Materialmasse - zu Gunsten einem festigkeitsteigernden Armierungsanteil- entnehmen.

Den Vorgang ggf. durch weitere, möglichst oberflächennahe Armierungslagen bis zur erforderlichen Stärke und Stabilität wiederholen. Die gewünschte Elementdicke kann durch Aufbringen weiterer Modelliermasse erzielt werden.


Gießen

Die Matrixmasse wird durch die geringe Zugabe eines hoch wirksamen Verflüssigerpaste (DuraFLOW) zu flüssig-cremiger Konsistenz aufbereitet und ist sodann unter intensivem Rütteln der Form zum lunkerfreien Gießen solider, bzw. massiver Bauteile geeignet.
Von einer verflüssigenden Einstellung durch die Zugabe von Wasser wird dringend abgeraten, sie beeinträchtigt die Eigenschaften und Festigkeiten des erhärteten Abgusses ausgesprochen negativ.


Abbinden, Erhärtung

Die applizierte Masse nach dem Ende der Bearbeitung für ca. 20 Stunden möglichst ruhig lagern, um Gefügespannungen zu vermeiden. Vorsichtiges Temperieren in warm-feuchter Umgebung, z.B. unter einer Folie, beschleunigt das Abbindeverhalten und optimiert die obligatorische Nachbehandlung.


Entschalung

Ebene Elemente ohne Hinterschneidungen oder komplexe Strukturen sollten möglichst vertikal aus der Form entnommen werden. Bei ausgeprägt sphärischen Elementen, starken Konturen oder Hinterschneidungen müssen die verwendeten elastischen Formen ohne Gewaltanwendung vom Element „abgeschält“ werden.


Fertigstellung, Nachbehandlung

Wenige Stunden nach der Entformung kann die Oberfläche bei Bedarf mit Pigmenten, Farben, Versiegelungen oder Beschichtungen versehen werden. Die für Betonbauteile obligatorische Nachbehandlung von bis zu 28 Tagen ist auch bei diesen Produkten von Vorteil und optimiert die Festigkeitseigenschaften


Vorsichtsmaßnahmen:

Hinweise zum Umgang mit unseren Produkten und zur Entsorgung entnehmen Sie bitte unseren Anwendungstechnischen Berichten, Produktdatenblättern, Sicherheitsdatenblättern und entsprechenden Merkblättern der Berufsgenossenschaft der Chemischen Industrie.


Zur besonderen Beachtung:

Die Angaben und Hinweise in unseren Informationen dienen der anwendungstechnischen Anleitung und erfolgen aufgrund unserer Versuche und Erfahrungen nach bestem Wissen. Eine Gewährleistung für das Ergebnis im Einzelfall können wir wegen der Vielzahl der Verwendungsmöglichkeiten und der außerhalb unseres Einflusses liegenden Lagerungs- und Verarbeitungsbedingungen unserer Produkte nicht übernehmen.

Wir empfehlen daher ausreichende Eigenversuche. Im Übrigen verweisen wir auf unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

 





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