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Küchen und Küchenarbeitsplatten aus Textil armiertem Beton

  • Hart im Nehmen,
  • leicht zu transportieren,
  • perfekt beim Installieren.

Soll die Kücheneinrichtung aus Granit, Marmor oder, noch zweckmäßiger, direkt aus strapazierfähigem Beton sein? Solide Küchenarbeitsplatten aus leichtem, textil armiertem Feinbeton sind absolut im Trend.

Handwerklich gegossen und in Handarbeit laminiert, im Zuge der Nachbehandlung angeschliffen und ggf. poliert - eine Küchenarbeitsfläche aus Beton in monolithischer Ausführung, direkt mit integrierten Abtropfflächen und Becken, das ist nahezu unschlagbar. Andererseits, die Kombination einer Spüle aus Edelstahl und einem Kochfeld aus Glas harmoniert ebenfalls mit dem für Küchen doch ungewöhnlichen Baustoff Beton.

Der spezielle Beton mit einer Armierung aus hochwertigen Fasern ist robust, hygienisch und Stück für Stück ein Unikat, das mittels moderner Betontechnik sehr elegant und bemerkenswert leichtgewichtig gerät.

„Am beliebtesten sind Betonarbeitsplatten mit eingelassenen Becken, alles gegossen aus einem Stück“ stellt Dr. Ulrich Pachow, stellvertretender Vorsitzender der Fachvereinigung Faser- und Textilbeton fest, in dessen Unternehmen auch Einrichtungsprodukte dieser Klasse hergestellt werden, „typisch ist auch die Kochinsel aus einem Guss, völlig ohne Fugen“.

Den Textil armierten Beton dominiert immer eine ungleichmäßige Musterung, auch Schatten, Wolken und feine Lunker in der Oberfläche kommen vor.“ Kenner schätzen die unverwechselbare, lebendige Oberfläche, besonders Architekten haben dieses populäre, einstmals in Hülle und Fülle verbaute Material - jetzt für den Wohnbereich - neu entdeckt.“

Der lange 28 Tage nachbehandelte Beton, armiert durch verstärkende HighTech-Fasern, ist extrem widerstandsfähig. Dank seiner hohen Dichte dringen Flüssigkeiten kaum noch ein. Kenner schätzen das typische Verhalten des Betons, der beim Benetzen der Oberfläche sichtbar Feuchtigkeit aufnimmt und, wenn die Fläche wieder trocknet, langsam wieder abgibt und aufhellt.

Dennoch, Säure und farbige Flüssigkeiten könnten bei längerer Einwirkung auf porigen, unbeschichteten Bereichen Flecken hinterlassen. Eine erste Einpflege mit wachs- oder ölhaltigem Anteil sperrt die Oberfläche jedoch ab, eine Pflege mit wachshaltigen Substanzen, am Anfang mehrfach wiederholt, reicht aus, um Zug um Zug eine lang anhaltend imprägnierende Wirkung zu erzielen. 


Beton ist ökologisch

Mit einer Lebensdauer von gut und gerne 40 Jahren bleibt Beton eine beständige Sache in der Küche – er ist quasi unverwüstlich und zu 100 % recycelbar.

"Beton verbraucht Energie nur bei Gewinnung und Verarbeitung“, berichtet Dr. Pachow. Beton schont durch regionale Aufbereitung und kurzen Transport die Umwelt. "Deshalb beim Kauf auf die Herkunft der Rohstoffe, den mineralischen Ursprung der Komponenten achten und den ökologischen Herstellungsprozess erfragen“, empfiehlt der Experte für textil armierten Beton.


Textilbeton hat seinen Preis

Man zahlt für eine gängige Qualität rund 450 Euro pro Meter und manchmal über 1.000 Euro für aufwändige Komplettlösungen mit ganzen Fronten, Wangen, Aussparungen für Kochfeld, Becken und Armaturen oder Sockeln, dafür hat man ein handwerklich fabriziertes, ganz einmaliges Einzelstück.

Bei nur 2 cm Stärke sind natürlich stabilisierende Umrandungen (Umläufer) an den Plattenkanten und Aussteifungen der Kochfeldausschnitte nötig, wenn man den Beton nicht ganzflächig auflegen kann.

Platten von 2 bis 3 cm Stärke mit einem ebenso starken, umlaufenden Rand von 6 bis 12 cm wirken wie massiver Beton . In der Regel werden jedoch allseits geschlossene, leichte Sandwichelemente mit einem eingelegten Kern favorisiert.

Jüngster Trend sind Sandwich-Platten, die auf Ober- und Unterseite jeweils nur 1 cm stark sind (!) und eine spezielle Innenkonstruktion aus extrem leichter Wabenstruktur oder EPS-Kern haben – das macht sie leichter und schont  natürliche Ressourcen. Damit sie massiv wirken, erhält die umlaufende Kante eine bis zu 10 cm hohe Blende. Ein Quadratmeter Küchenmöbel wiegt dann nur noch 40 bis 60 Kilogramm!


Die Bearbeitung


erhöht den Preis einer Betonplatte

  • für ein Kochfeldausschnitt um ca. 250 Euro,
  • für eine monolithisch eingegossene Abtropfmulde um etwa 125 Euro
  • ein eingegossenes Becken um etwa  435 Euro
  • Eine gerade Vorderkante kostet ca. 50 Euro/m,
  • eine aufwändige Profilierung schon um 150 Euro/m².

Dazu kommt eine Oberfläche nach Wunsch

  • geschliffen oder sandgestrahlt und poliert
    mit leicht unebener, matter Struktur
  • Revolutionär ist eine neue Entwicklung, bei der millimeterdünne Betonplatten mit einem Rücken aus Kohlenstofffasern gestärkt werden. Die Karbonfaser macht das harte Material biegsam und unempfindlich gegen Hitzespannungen. Mit einem Induktionsfeld darunter kann man sogar „auf Stein kochen“. Bislang sind solche vollständig unsichtbaren Kochfelder nur als kostspielige Sonderanfertigung zu haben.

    Mehr Infos finden Sie unter www.durapact.de


So bleiben Betonarbeitsplatten schön

Die finale Behandlung bestimmt das Aussehen der Oberfläche, Imprägnierung oder Beschichtung - matt oder glänzend… „das ist auch wichtig für die Wahl der richtigen Pflegeprodukte“.

Meist wird vom Nutzer eine unsichtbare Imprägnierung oder Beschichtung gewünscht, weil Flüssigkeiten in grobporige, unbehandelte Oberflächen eindringen und Flecken verursachen können.  

Die meisten Arbeitsplatten, ob aus Naturstein oder Beton, kommen daher imprägniert in den Handel. Glatte, poliert wirkende Oberflächen sind am pflegeleichtesten. Trotzdem, heiße Töpfe sollten auf Untersetzer gestellt werden, sonst können  – besonders auf imprägnierter oder beschichteter Küchenarbeitsfläche - bleibende Verfärbungen entstehen.

Für alle imprägnierten oder beschichteten Oberflächen gilt: Nie direkt auf Stein schneiden, vor allem nicht mit keramischen Klingen, die Spuren hinterlassen können. Edelstahlklingen werden zudem stumpf. 

Offenporiger, rauer Stein oder unbehandelter Beton reagiert empfindlich auf Säure, z.B. bei Obstsäften, Essig, Rotwein, Sekt, Ketchup, Cola und sogar bei Mineralwasser. Ebenso können Farbstoffe und Fette eindringen. Also: Bei unbehandelten Oberflächen Übergelaufenes sofort aufwischen.

Tägliche Pflege: Mikrofasertuch und Glasreiniger.
Spezielle Produkte gibt es im Fachhandel.



















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