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Wie aus einem maroden Estrich wieder ein  belastbarer Unterboden  wird...

Wenn ein ehemaliges Fliesenstudio eine neue Nutzungsbestimmung erhält, dann müssen manche Fliesen weichen. Die Beseitigung und das Herauslösen der Fliesen allerdings fördert dann hier und da doch Unzulänglichkeiten am Untergrund zutage, die den Fachmann manchmal schaudern lassen. So war es auch in einem 1.600m2-Objekt in der „Neuen Mitte” in Oberhausen.

„Die gefliesten Flächen waren teilweise bis auf die Dämmung herausgelöst, der Estrich war gerissen und marode. Es sah alles ziemlich desolat aus“. So schildert Herr K. R. von Teppich Bortz in Oberhausen die Situation, die er vorfand, als er einen wenige Jahre alten Boden in diesem ehemaligen Fliesenstudio sanieren sollte.

Der stark angegriffene Zustand des schwimmenden Estrichs, bei dem der Untergrund teilweise bis zur Dämmung abgetragen worden war, ließ nur zwei Alternativen zu:

  1. Das vollständige Entfernen des vorhandenen Untergrundes oder
  2. eine Stabilisierung und Nivellierung der Gesamtfläche mit TABS-Produkten. In diesem Fall mit CemFIL „Inside“ aus AR-Glas.

TABS, also textilarmierte Bewehrungs-Systeme aus AR-Glas, werden vom Verlegebetrieb Bortz bereits seit einigen Jahren zur Sanierung unzureichend tragfähiger Untergründe eingesetzt.

Diese Systeme bieten im Vergleich zu z.B. hochvergüteten Spachtel- bzw. Ausgleichsmassen enorme  Vorteile bei der Verarbeitung,  der Wirtschaftlichkeit und  der Nachhaltigkeit.

  1. Die Verarbeitung
    Der Verleger entschloss sich zur Zugabe alkaliresistenter Cem-FIL „HLP“ Fasern aus AR-Glas in eine sehr emissionsarme Ausgleichsmasse. Die portionsgerecht in Beutel verpackten Fasern wurden exakt dosiert zum Ende der Reifezeit binnen weniger Sekunden in den Spachtel eingerührt.

    Der auch mit Faserzugabe gut fließfähige Spachtel wurde auf der zuvor ausgerollten „SILVER“-Matte verteilt. Die Matte besteht ebenfalls aus 50 mm langen AR-Glasfasern, die mit einem löslichen Binder  zu einer Armierungsmatte fixiert sind.

    Mit dieser Kombination aus zuvor verlegter AR-Glasfaser-Matte und zugegebenen „HLP“-Fasern erhielt der Unterboden bereits eine enorme Festigkeitserhöhung. Dabei war der dabei geschaffene Bodenausgleich ohnehin notwendig, also alles andere als ein außerordentlicher Arbeitsgang.

  2. Die Wirtschaftlichkeit

    Dieser systematische Aufbau führt zu einer deutlich wirtschaftlicheren Vorgehensweise als zum Beispiel bei einer Nivellierung mit einem der hochvergüteten Spezial-Produkte.

    Allein an Materialkosten bedeutete das eine Einsparung von mindestens 2,00 € / m2.

    Eine noch weit größere Ersparnis aber erzielte man dadurch, dass man auf das Verharzen der reichlich vorhandenen Risse verzichten konnte. Und das Verlegen selbst geht viel schneller von der Hand, weil das Material auch mit Faserzusatz eine gewohnt niedrige Viskosität aufweist. Der frisch verlegte Boden wird mit einer Stachelwalze entlüftet und nivelliert – fertig!

  3. 3. Die Nachhaltigkeit

    Für die fertiggestellte Fläche war zunächst kein Oberbelag vorgesehen, da für die neue Nutzung als Küchenstudio erst Wochen später verschiedenste Oberböden angelegt werden sollten.

    Hier zeigt sich der nächste Vorteil TABS-behandelter Estriche bzw. Böden: Solcherart armierte Unterböden sind auch ohne weiteren Belag extrem widerstandsfähig gegen Belastungen jeder Art.

    Selbst bei ungewöhnlich starker Belastung über Jahre hinweg zeigen sich keine Risse, keine Abnutzungserscheinungen.

    Was manche hoch vergüteten und entsprechend teuren Produkte nicht schaffen, erreicht man mit dieser preisgünstigen und verarbeitungsfreundlichen Lösung ganz schnell: Einen Boden, der weit mehr hält, als der Verleger versprechen muss.

Dabei können diese Böden sehr dünn gehalten werden. In diesem Fall waren es 5 - 8 mm, in der die „SILVER“-Matte verlegt wurde.

Die AR-Glasfasern in der gespachtelten Fläche verleihen dem Unterboden eine enorme Steigerung der Zug-, Biegezug- und Scherfestigkeit.

Und das über nahezu unbegrenzte Zeiträume hinweg,
wenn – ja - wenn  alkaliresistente Glasfasern zum Einsatz kommen.

Wer sicher gehen will, wendet sich zur weiteren Information  an Arcover.

Arcover.....bietet mehr
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