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Objektreportage Postamt / Ratingen:


Umbau des Tresorraumes, 65 m² auf altem Estrich und 35 m² Terrazzo.

Das Objekt:

Die Untergründe wiesen durch jahrelange extensive Nutzung viele Risse und wegen herausgenommener Zwischenwände große Unebenheiten auf. Die Untergründe bestanden zudem aus verschiedenen Baustoffen:


65 % alter Estrich
35 % Terrazzoplatten


Die Aufgabe:

Wegen Termindruckes sollte kein neuer Estrich verlegt werden, da bei einer Belegung mit einer Linoleum-Rollenware innerhalb der zur Verfügung stehenden Zeit evtl. zuviel Restfeuchte im Estrich verblieben wäre. Die Höhenunterschiede waren wegen der herausgenommenen Wände enorm, so dass die Spachtelschicht von 2 mm an den dünnsten Stellen (Türen) bis zu 15 mm im Bereich der Mauerfüße betrug. Risse im Bodenbelag über 3 – 5 mm müssten eigentlich verharzt werden. Durch den Einsatz der AR-Glasfasermatte „SILVER“ entfällt dieser Arbeitsvorgang.


Die Alternative:
Die Alternative wäre eine hoch kunststoffvergütete Spachtel- masse gewesen, die erfahrungsgemäß schwierig im Verlaufen und Verteilen ist und beim Schleifen wegen Schmieren und Zusetzen der Schleifscheiben einen nicht unerheblichen Aufwand zur Erzielung einer planebenen Fläche verursacht.



Die ausführende Firma hatte zuvor bereits viele Flächen mit denAR-Glasfaser Verstärkungsprodukten unter Verwendung handelsüblicher,nicht kunststoffvergüteter Objektspachtel ausgeführt und wandte sich anunseren Anwendungstechniker, um sich mit ihm über die Vorgehensweise abzustimmen.

Die Ausführung:
Zunächst wurden lose Untergründe entfernt, die durch die herausgenommenen Zwischenwände unebenen Übergänge mit Henkel Schnellspachtel und HLP-AR-Fasernausgefüllt und grob beigearbeitet. Nach dem diese Stellen genügend Festigkeit aufwiesen, wurden sämtliche gerissenen, aber festen Untergründe grundiert und auf dieser, dann abgelüfteten, trockenen Haftbrücke die ARCOVER-Matte „SILVER“ mit einem Flächengewicht von 120g / m² etwa 1-2 cm überlappend ausgerollt und lose verlegt. Ein Befestigen der Matte ist nicht erforderlich, bzw. soll nichtvorgenommen werden.



Der hier verwendete Thomsit- DX wurde mit 1% integraler "HLP" AR-Glasfasern (250 g je 25 kg-Sack) versehen und eingemischt.

Der Spachtel wurde nach der üblichen Reifezeit noch einmal kurz aufgerührtund auf die lose verlegte ARCOVER-Matte "SILVER" ausgegossen. Weder die in dem Nivellierspachtel eingerührten noch die als CS-Matte auf dem Boden befindlichen AR-Glasfasern schwammen auf oder standen heraus.

Zum Entlüften ist kurz mit einer Stachelwalze über die Fläche gerollt worden.

Nach 24 Stunden wurde der Unterboden aus handelsüblicher Spachtelmasse ohne Kunststoffvergütung mühelos angeschliffen, um einen saugfähigen Unterboden für den dünn aufzutragenden Kleber zu präparieren. Der Unterboden musste zur Aufnahme des Linoleums äußerst plan und glatt sein.

Weil die ausführende Firma bereits über reichhaltige Erfahrungen mit den ARCOVER AR-Glasfaserprodukten und deren vergütenden Eigenschaften verfügte, wurden der Einsatz dieser Verstärkungsfasern auf diesem schwierigen und hoch belastbaren Boden von Beginn an vorgesehen. Planer und Verarbeiter konnten sicher sein, nicht unangenehm überrascht zu werden, weil bei solch maroden Untergründen i.d. R. immer etwas schief gehen kann.

Die Vorteile einer dauerhaften Vergütung mit schnell und dauerhaft vergütenden AR-Glasfasern in alkalischen Baustoffen liegen auf der Hand:

Einfache Verarbeitung:

Beutel öffnen, in den Spachtel rühren, fertig.
Keine Anhaftungen am Rührstab, keine Klumpen in der Mischung.
Keine Beeinträchtigung des Fließverhaltens.
Keine herausstehenden Fasern.
Kein Schmieren oder Zusetzen der Schleifscheibe durch Kunststoffanteile, übliches, müheloses Schleifen.

Physikalische Eigenschaften:

Ebene, glatte Oberflächen.
Gewohnt diffusionsoffenes Gefüge.
Keine Beeinträchtigung der Saugfähigkeit zur Aufnahme des Klebers

Mechanische Eigenschaften:

Rissfreie Flächen
Eine deutliche Erhöhung der Biegezug-, Zug-, Schlag- und Scherfestigkeiten ohne eine Reduzierung der Stempelhaftzugwerte.
Dynamisches und dauerhaft duktiles Schwingungsverhalten der Spachtel.


Arcover.

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