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Objektreportage Mehrfamilienhaus / Meerbusch:



Die Aufgabe:
Die oben angegebenen Zimmer sollten mit einem Teppichboden neu belegt werden.

Das größte Problem war der Wohnzimmerboden. Er wies kreuz und quer Risse im ganzen Raum auf, wobei auch Schollenbildung im Estrich festgestellt wurde.

In zwei Türdurchgängen waren Winkeleisen im Estrich verlegt, die ca. 15 - 20 mm überstanden, diese sollten auf eine Höhe gebracht werden.

Die Alternative:
Der erste Vorschlag unseres Anwendungstechnikers sah vor, den Boden im Wohnzimmer herauszustemmen und neu mit Estrich zu belegen.

Dieser erhebliche Kostenaufwand stellte den Bauherrn bzw. Vermieter vor erhebliche finanzielle Probleme, Estrich ausstemmen und erneuern, waren mit ca. DM 110 / m² zu veranschlagen. Darüber hinaus hätte der größere Zeitaufwand mindestens 28 Tage Mietausfall (ca. DM 1.200 / Monat) bedeutet.

Der Vorschlag:

Der Verleger, Herr von Canstein, hatte bereits bei anderen Objekten erfolgreich mit „Inside“ Verstärkungsprodukten gearbeitet und beschloss in Übereinstimmung mit unserem Anwendungstechniker und dem Bauherrn folgendes Vorgehen: Um den besonders im Wohnzimmer befindlichen Untergrund ausreichend zu stabilisieren und absolut sicher zu gehen, wurde eine textile Bewehrung aus unidirektionalem "POWER-STREM" Gelege mit einer darüberliegenden ARCOVER-Matte "SILVER" kombiniert.

Nach Auffassung aller Beteiligten wurde damit auch das kleinste noch vorhandene Risiko eines Schadens im zu sanierenden Unterboden ausgeschlossen.

Die Ausführung
Die Böden wurden mit Haftvermittler vorgestrichen. Nur die großen Risse im Wohnzimmerboden wurden mit Kunstharz vergossen. Dann wurde das AR-Gelege "POWER-STREAM" auf dem Boden quer zum hauptsächlichen Rissverlauf ausgelegt.
Unmittelbar darüber wurde die AR-Matte „Silver“ ausgerollt und lose überlappend verlegt. Im Schlafzimmer und den beiden Dielen (ca. 2 x 6 m²) wurde auf das Gelege verzichtet und nur die AR-Matte „Silver“ ausgelegt.

Die Spachtelmasse UZIN-NC-170 (25 kg Sack) wurde mit 250 g "HLP" AR-Fasern vergütet. Die mit "HLP" AR-Glasfasern vergütete Spachtelmasse wurde ausgegossen, verteilt und mit einer Stachelwalze entlüftet.
Die Spachtelmasse wurde auf der unebenen Fläche in einer Stärke von 0,5 cm - 2 cm in einem Arbeitsgang aufgetragen. Das Entlüften erfolgte mit einer entsprechend großen Stachelwalze.
Durch die Zugabe der "HLP" Faser in die Spachtelmasse konnte der Verleger den Spachtel erheblich stärker auftragen, als in der Verarbeitungsvorschrift beschrieben und auf die beiden nachfolgend beschriebenen Arbeitsgänge verzichten:
Erneuter Vorstrich der fertigen ersten Ausgleichsschicht, um mit der zweiten Ausgleichsschicht die notwendige Maximalstärke von 2 cm zu erreichen.

Bei Besichtigung der Flächen nach 4 Tagen konnten im sanierten Unterboden keine Risse festgestellt werden. Auch die Tür-, bzw. Übergangsbereiche wiesen keine Risse auf, so dass der Spachtel angeschliffen und der Teppich verlegt werden konnte.

Resümee:
Der Boden war ein richtiges Problem für alle Beteiligten. Allein die Erfahrung statisch wirksamer Verstärkungen aus AR-Glas beim Anwendungstechniker der IVW und den guten Erfahrungen des Verarbeiters und dessen Vertrauen in dieses System verhinderten eine teurere Lösung.
Alle verlegten Flächen sind stabil, planeben und weisen keine Risse auf. Zufriedene Gesichter bei Bauherrn, Verarbeiter und dem Anwendungstechniker waren die Folge.

Arcover.

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