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Das Objekt

Architektenbüro im Obergeschoß des bekannten Brauhauses in Düsseldorf - Oberkassel

Die Aufgabe
Indem oben genannten Objekt sollte im 1. OG für das Büro eines Architekten ein glatter und stabiler Unterboden zur Aufnahme eines rollenstuhlfesten Teppichs vorbereitet werden.

Der Unterboden
Die Konstruktion des vorhandenen Unterbodens bestand aus Gipskartonplatten in den Maßen 100 x 60 cm auf Trockenschüttung. Einige dieser Plattenwaren überwiegend in den Wandbereichen der Zimmer uneben, bzw. leichtdurchgebogen.

Die Alternative
Ein Ausbessern der durch jahrelangen Gebrauch beschädigten Gipskartonplatten wurde verworfen,da eine stabile Wiederherstellung für eine extensive Nutzung nicht zuerwarten war.

Die Ausführung
Nach Beratung unseres Anwendungstechnikers mit dem ausführenden Verleger wurde festgehalten, wie bei anderen Objekten vorzugehen.

Wie immer wurde die AR-Glasfasermatte „Silver“ zur Verstärkung der handelsüblichen Spachtelmasse verwendet, die ihrerseits wieder mit 1 % AR-GlasfasernANTI-CRAK™ HLP (250 g) / 25 kg Sack vergütet wurde.

AR-Glasfaserprodukte in dieser Dosierung verleihen der Spachtelmasse hohe
Biege- ( Zug- ) festigkeit und Duktilität.

Wie bei früheren Projekten dieses uns inzwischen bestens bekannten Verlegers führte dieser die Arbeiten wie folgt aus:

  1. Tiefengrund vorgestrichen
  2. Auslegen der AR-Glasfasermatte „Silver“.
  3. Fließspachtel vorschriftsgemäß angerührt und nach der Reifezeit mit 1% alkaliresistenter AR-Glasfaser HLP (250 g / 25 kg Sack) vergütet.
  4. Mit Glättkelle nach dem Ausgießen gleichmäßig verteilt
  5. Zur optimalen Entlüftung und gutem Verbund des Fließspachtels mit dem präparierten Unterboden wurde wiederum eine Stachelwalze eingesetzt.
  6. Die Oberfläche des Fließspachtels wurde vor der Verlegung des Teppichs angeschliffen.

Der gespachtelte Boden, ca. 2 – 7 mm stark, zeigte beim Verlegen des Teppichbodens keine Risse oder Unebenheiten mehr. Das Verkleben des Teppichbodens verlief, wie es bei "einfachen" Spachtelmassen üblich ist.

Nach dem Vorstrich wurden AR-Glasfasermatten aus ungerichteten, 50 mm langen AR-Glasfasern überlappend ausgelegt. Diese Matten werden gezielt in Zonen platziert, in denen hohe
Zugspannungen auftreten.

Im vorliegenden Fall werden auf der gesamten Sanierungsfläche AR-Glasfasermatten mit einem Flächengewicht von 120 g/m2 verlegt. Sie schwimmen im Gegensatz zu üblichen Putzgittergeweben nicht auf, so dass sie nicht auf dem Untergrund befestigt werden müssen.

Die handelsübliche Fließspachtelmasse wurde nach Werksvorgabe angemacht und nach 3 bis 5 Minuten Reifezeit mit 250 g AR-Glasfasern Typ “ANTI-CRAK™ HLP” pro 25 kg-Sack versehen.

Diese Glasfasern verteilen sich vollkommen gleichmäßig in der Spachtelmasse, ohne Klumpen zu bilden oder am Rührstab anzuhaften.

Die Fließfähigkeit wird nicht beeinträchtigt. Nach dem Ausgießen auf die AR-Glasfasermatte wurde die Spachtelmasse wie üblich mit einer Glättkelle verteilt und mit einer Stachelwalze entlüftet.

Die AR-Glasfasern richten sich dabei nicht auf, so dass die Oberfläche der Spachtelschicht, wie gewohnt, vollkommen glatt ist.

Der Einsatz der mineralischen AR-Glasfasern beeinträchtigt weder die Saugfähigkeit noch das Wasserdampf-Diffusionsverhalten, erhöht jedoch auf wirtschaftliche Weise Biegezug- und Zugfestigkeit sowie die Duktilität der Spachtelmassen.

AR-Glasfasern werden bereits seit einigen Jahrzehnten zur Herstellung sehr feingliedriger und biegefesten Bauteilen aus Glasfaserbeton verwendet. Da sie im Einsatz als Dach- oder Fassadenelemente dauerhaft ihre Festigkeit auch unter extremer Bewitterung behalten müssen, verlangt das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) den Nachweis der Korrosionsbeständigkeit der Glasfaserarmierungen in Zementstein.

Die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung des DIBt wurde aus-schließlich alkaliresistenten AR-Glasfasern erteilt, weil sie dem korro-siven Angriff von alkalischem Zementstein standhält.

Fasern aus herkömmlichem Bor-Aluminat-Silikat-Glas (sog. E- oder C-Gläser), die zur Verstärkung von Kunststoffen entwickelt wurden, verlieren im Kontakt zu Zement ihre Festigkeit innerhalb kürzester Zeit und werden völlig zerstört. Daher können sie keine Bewehrungsfunktion übernehmen.

Die hervorragenden Eigenschaften der allgemein bauaufsichtlich zugelassenen AR-Glasfasern können auch zur Verstärkung zement-gebunder Estriche und Bodenausgleichsmassen genutzt werden. Zur Verstärkung der hochalkalischen Fließspachtel sollten AR-Glasfasern ANTI-CRAK™ HLP benutzt werden.

Sie sind mit einem Durchmesser von ca. 0,016 mm sehr fein und besitzen einen ungefähr 3-fach höheren Elastizitätsmodul als Zementstein. Somit können sie die Spannung der Spachtelmassen sehr wirkungsvoll übernehmen und ihn bei entsprechender Dosierung auch statisch armieren.

Selbst bei einer starken Biege- (Zug-) beanspruchung kann damit eine Rissbildung in der Ausgleichsschicht verhindert werden.

Bei der gewählten Zugabemenge von 250 g HLP / 25 kg-Sack einer handelsüblichen Fließspachtelmasse errechnet sich eine mittlere Bewehrungsdichte von ca. 24 Fasern pro cm3.
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